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25. Briloner Chronik vorgestellt

Quelle: Briloner Anzeiger vom 03. Dezember 2008

Brilon. "Die Briloner Chronik weckt das Interesse in jedem Jahr aufs Neue. Die Fülle an Informationen lädt ein zum Schmökern; kurzweilig ziehen wichtige Ereignisse am Auge des Lesers vorbei. Der Leser wird niemals enttäuscht", lobt Stadthistoriker Gerhard Brökel, selber "Liebhaber der Stadtgeschichte" die 1984 erstmals herausgebrachte Briloner Chronik von Winfried Dickel. "Die Chronik informiert zuverlässig über alles Wissenswerte. Viele weitere Ausgaben erwartet die Allgemeinheit." Ihren wahren Wert wird die Chronik erst in vielen Jahrzehnten haben. Dann, wenn kommende Generationen dankbar sind, dass die lokalen Ereignisse über Jahre dokumentiert wurden.

Winfried Dickel und sein Redaktionsteam leisten so einen unschätzbaren Dienst am Bürger und der Gesellschaft. "Mit fröhlichem Blick auf das Vereinsleben, mit Blick auf den Tourismus, die kommunale Politik, die lokale Wirtschaft, Handwerk, Gewerbe und Industrie aber auch auf traurige Nachrichten hält die Briloner Chronik alles aus verschiedenen Blickwinkeln fest", stellte Bürgermeister Franz Schrewe fest. "Weil er seine Stadt und die Dörfer und die dort lebenden Menschen mag, ist die Briloner Chronik von Winfried Dickel so erfolgreich.

Es gibt keine Rangfolge - alle Dörfer kommen zu Wort, alle Vereine, Verbände - egal ob groß oder klein." Stadtheimatpfleger Wolfgang Nickolay bezeichnete Dickel als "Glückspilz". Die Chronik sei ein gelungener Beitrag zum Zusammenwachsen von Stadt und Dörfern. Dankensworte richtete Dietmar Brandenburg, Vorsitzender des Stadtschützenverbandes aus. "Mehr als 500 Königspaare, über 1000 Majestäten wuden in den 25. Ausgaben während ihrer Regentschaft festgehalten. Dein großes Herz für die Schützen ist immer zu spüren. Sachliche Beiträge, ohne verletzende Kritik, zeichnen die Chronik aus."

Für die gute Zusammenarbeit bedankte sich Drucker Franz-Josef Kemmerling, der alle 25 "Bücher eines Bürgers für die Bürger" drucken durfte.
"Ihr macht das ja alles, ich brauche nur aufzuschreiben!", meinte Dickel mit Blick in die Schar der rund 250 Gäste bei der Vorstellung der 25. Chronik vergangene Woche Donnerstag in der Volksbank Brilon, bevor er die Entstehung beschrieb. "Erst hatte ich die Idee, die Menschen und das Geschehen in Bild und Wort festzuhalten. Dann bastelte ich mir damals eine Chronik und putzte Klinken bei Sponsoren und Inserenten."
Bei Rudi Thiele, Marketingleiter der Volksbank Brilon stieß er sofort auf Gehör. Wie auch bei vielen Gewerbetreibenden. "Es ging wie im Ölgeschäft, wie geschmiert", spielte er auf einen der ersten Inserenten an. Keine Stadt im Umfeld hat ein vergleichbares Buch. So ist es schon eine freiwillige Verpflichtung an den 61-jährigen Realschullehrer seine Arbeit fortzusetzen.

"Die Sau wird nicht vom Wiegen fett - sie muss gefüttert werden", bat Dickel seine Fangemeinde, ihn auch in 2009 und darüber hinaus mit reichlich Informationen zu versorgen. Stadthistoriker Gerhard Brökel nannte er als großes Vorbild. Spannend seien auch immer wieder der von Brökel recherchierte Rückblick in die Zeit vor 100 Jahren und die Vergleiche zur heutigen Zeit. "Vor 100 Jahren wurde im Kolpinghaus der erste Stummfilm gezeigt - jetzt war es im Kino der letzte Tonfilm."

Die 224 Seiten starke 25. Briloner Chronik ist bei allen Filialen der Volksbank Brilon und Thülen sowie mittwochs und samstags beim Weihnachtsmarkt in der Passage des Volksbankcenters erhältlich.

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